Wappen Munster

Munster

Bundesland: Niedersachsen

Gemeindeteil von Landkreis Soltau-Fallingbostel

Beschreibung

"Das Wappen zeigt auf Gold unter blauem Schildhaupt, das mit einem liegenden, goldgereiften silbernen Schwert belegt ist, einen nach rechts gewendeten, feuerspeienden rotbewehrten blauen Drachen."


Herkunft und Bedeutung

Leider kann die Entstehung des Stadtwappens nicht mehr lückenlos zurückverfolgt werden, da durch Kriegsschäden sowohl in Munster als auch beim Staatsarchiv die Akten nicht mehr vorhanden sind. Anhand der mir noch vorliegenden Akten habe ich für Sie eine kurze geschichtliche Zusammenfassung erarbeitet.

Die im Jahre 1303 urkundlich erstmalig erwähnte Gemeinde Munster hatte beim Inkrafttreten der deutschen Gemeindeordnung 1935 kein Wappen. In diesem Gesetz sah die Gemeinde die Verpflichtung, ein Wappen zu schaffen.

Städte und Gemeinden griffen bei der Wahl des Wappens auf einheimische bodenständige Adelswappen zurück. Solche bestanden in Munster nicht. Daher wurde 1936 der Soltauer Grafiker Adolf Arnold gebeten, ein Wappen zu entwickeln, das nach Darstellung des Staatsarchivs von dem Hannoverschen Architekten und Heraldiker Heinrich Giseke gezeichnet wurde.

Das Wappen ist aus der Geschichte unserer Stadt zu erklären. Früher war Munster eine bäuerliche Siedlung, die im 19 Jahrhundert erst Einrichtungen des Handwerks und Gewerbes erhielt. Die Entwicklung der Gemeinde wurde aber entscheidend seit 1893 - Gründung des Truppenübungsplatzes - vom Militär geprägt. Als Motiv für das Wappen boten darauf Pflug und Schwert an. Gewählt wurde das Symbol der Neuzeitlichen Entwicklung das Schwert im oberen Bereich des Wappenschildes. Ein weiteres Motiv bot die Kirche, die in Munster seit dem 13. Jahrhundert besteht. Sie unterstand dem Patronat des Benediktiner Klosters St. Michael zu Lüneburg. Daher dürfte es auch herrühren, dass die Kirche zu Munster in ihrem Siegel den heiligen Michael mit dem Drachen führte. Daraus ist die Wahl des Drachens als Wappensymbol zu erklären. In den Jahrhunderten seiner Geschichte wurde das Dorf mehrfach geplündert und 1519 in der Hildesheimer Stiftsfehde abgebrannt. Daraus ist auch der Grundgedanke zu erklären, dass die Waffe (Das Schwert) das Dorf vor dem Bösen (Drachen) beschützen soll.

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