Wappen Bitburg Land

Bitburg Land

Bundesland: Rheinland-Pfalz

Beschreibung

"Schild silber bordiert. In goldnem Schildhaupt ein roter, fünflätziger Steg, darunter in Blau, ein in vier Winkel zerlegtes goldenes Ankerkreuz".


Geschichte

Die verbandsgemeinde Bitburg-Land besteht aus 52 Einzelgemeinden, wovon die größere Zahl bereits sehr früh geschichtliche Bedeutung erlangte und Standort von Burgen oder Schlössern wurde. Dies gilt besonders für Bettingen, Bickendorf, Dudeldorf, Hamm, Ließem, Rittersdorf und Wolfsfeld. Für Dudeldorf sind bereits um das Jahr 1200 zwei Burgen bezeugt, aus dem Jahre 1077 ist die Burg Bettingen dadiert. Diese historische Gegebenheit ist festgehalten im Schildhaupt des Wappens. Der fünflätzige rote Steg oder Tunierkragen verweist auf fünf früheren Verbandsgemeinden. Das älteste urkundlich genannte Geschlecht im Gebiet der heutigen Verbandgemeinde ist wohl das von Bettingen. Es ist nicht identisch mit dem heutigen Bettingen, das früher "Frenkingen" hieß; vielmehr ist hier die Burgruine talaufwärts gemeint, die Alt-Bettingen heißt. Vom zugehörigen Ort ist nicht mehr vorhanden. Wie Dideldorf wird der Ort als "oppidum", befestigter Ort, bezeichnet. Johannes, "dominus de Bettingen de Valkinstein" und seine Frau bestätigen dieser Stadt die verliehenen "privilegia et libertas", also Rechte und Freiheiten. Auf diese wohl älteste städisch-befestigte Niederlassung nimmt der untere Schildteil Bezug. Er zeigt das Wappen des Burgherrn Hurel von Bettingen: in Blau, ein in vier Winkel zerlegtes goldenes Ankerkreuz, ein in dieser Form äußerst seltenes und daher umso einprägsameres Symbol. Der Schild führt einen silbernen Bord, der nach einem Erlaß des Innenministerium den Ämtern-jetzt Verbandsgemeinden-vorbehalten ist.

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