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Mittelbayrisch

Die Varietät des Bayrischen, die von den meisten Menschen gesprochen wird und mit dem größten Prestige ausgestattet ist. Das Mittelbayrische läßt sich wiederum in zwei Untervarietäten gliedern, die natürlich selber auch wieder aus den diversen Ortsdialekten bestehen:

Das Westmittelbayrische, wie der Name schon sagt vorallem im bayrischen Teil des mittelbairischen Sprachgebietes, und Das Ostmittelbayrische, das hauptsächlich in den flachen Teilen …sterreichs verbreitet ist. Weitgehend im Gegensatz zum Nord- und Südbayrischen hat sich auf dem Gebiet jeder dieser Subsprachen jeweils eine regionale Umgangssprache (koiné) auf Grundlage der Basisdialekte ausgebildet.

Die typische Merkmale:

Auffälligstes Merkmal ist die Vokalisierung des l, im Bayrischen wird hierbei das l meist durch ein i ersetzt, in Österreich wird die Vokalisierung mit Monophtongen vollzogen. Zum Beispiel: jeweils "viel zu viel Gefühl"

Westmittelbayrisch: vui zvui Gfui (in Niederbayern auch: väi zväi Gfäi) Ostmittelbayrisch: vü zvü Gfü Weitgehende KonsonantenschwŠchung.

(Mit regionalen Ausnahmen) Vokalisierung des r.

Zum Beispiel:

Textprobe: á: überheller A-Lau; å: sehr dunkler A-Laut, offener O-Laut.

Mittelbayrisch: Da guade åide mo' (ma') is letzdn Iada mid saim groussn (grossn) ros ins áiskåide wassa (wåssa) áinegfåin. Sáid deara záid is a ållawái grang gwen.

Hochdeutsch: Der gute alte Mann fiel letzten Dienstag mit seinem großen Pferd ins eiskalte Wasser. Seit damals war er immer krank.

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